Schifffahrt mit Elektroantrieb und Thorium als Energie-Quelle

By | November 22, 2017

Stinker zu Wasser

Die Schifffahrt auf auf den Flüssen und dem Meer Stichworte: Kreuzfahrten und Containertransport nimmt stark zu. Als Treibstoff wird heute noch meist sogenanntes „Schweröl“ verwendet. Dabei handelt es sich um die Abfälle aus Raffinerien, aus denen man auch Asphalt für Straßenbeläge macht. Um dieses Material zu verbrennen, muss man es erst einmal verflüssigen, indem man es erhitzt. Dann verbrennt es mit einer Rauchwolke, die man lieber nicht einatmen will und die heute noch meist ungefiltert von Flussschiffen und Kreuzfahrtschiffen in die Lungen der Menschen an Land gepumpt wird. Meiner Ansicht nach ist das nicht akzeptabel.

Meiner Recherche nach ist die beste Lösung dafür auf Dauer Elektroantrieb der Schiffe und Thorium Salzschmelze Reaktoren als Stromquelle. Allein damit lässt sich ca. 4% des weltweiten Gesamtenergiebedarfs auf nachhaltige und umweltfreundliche Energie umstellen. Thorium reicht bei 10 Milliarden Menschen für ca. 10.000 Jahre.

Thorium statt Schweröl als Brennstoff

Allerdings sind diese umweltfreundlichen und militärisch nicht nutzbaren Kernreaktoren heute erst in der Entwicklung und erst ab ca. 2040 verfügbar. Die Basistechnik wurde in den 1950er und 1960er Jahren in den USA entwickelt. Daher weiß man, dass diese Reaktoren funktionieren.

Sie wurden damals vom Militär abgelehnt, weil man damit keine Bomben bauen kann. Einen gute Überblick für Einsteiger ins Thema gibt diese Dokumentation von Myriam Tonelotto. Einige sogenannte „Atomkraftgegner“ haben sich mit falschen Aussagen gegen den Film gewandt. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass auch bei diesen die Erkenntnis reifen wird und dass die Grünen eines Tages „Grüne Kernkraftwerke“ fordern, fördern und bauen werden.

Noch besser wäre natürlich, wenn bis dahin eine andere, weniger kontroverse Technik erfunden würde. Zur Zeit gibt es als Alternative nur Solarkraftwerke in den Wüsten und davon haben wir in Nordeuropa keine und in Südeuropa nicht genug. Außerdem eignen sich solche Kraftwerke nicht für die Schifffahrt.

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