Passive Bewässerung ist eine sehr gute Idee. Wie funktioniert sie?

By | Oktober 19, 2017

Passive Bewässerung ist eine sehr gute Idee. Wie funktioniert sie?

Eine passive Bewässerung aufbauen, heißt zunächst die Landschaftsforum prüfen. Und dann genau beobachten, wie sich das Wasser sich im Gelände bewegt.

Man überlegt dann, wie sich der Wassergehalt an den verschiedenen Stellen im Gelände verändert in den Fällen:

  • Starkregen
  • Normalregen
  • Längere Trockenperioden.

Dann passt man die Landschaftsform entsprechend an. Häufig sind nur kleine Eingriffe notwendig. Am besten beschrieben haben diese Art, die Landschaftsform behutsam und auf nachhaltige Nutzung hin zu verändern, die Familie Yeomans aus Australien.

Ihre Erkenntnisse sind in dem Buch „water for every farm“ niedergelegt, das für wenige Euro als elektronisches Buch zu haben ist. Mir ist keine deutsche Übersetzung bekannt.

Falls Sie im Internet eine Anleitung suchen, suchen Sie nach dem „keylinesystem“ oder „Hauptliniensystem“ auf deutsch. Es gibt weltweit Anwender der Yeomans Methode (zum Beispiel mein Held Marc Shepard), die heute dieses Wissen lebendig weitergeben. Wenn sie in Australien sind, gibt es auch die Yeomans selber. Sie betreiben heute noch ein Institut, das Landbesitzer lehrt, das Keylineystem richtig anzuwenden. Das Webdesign sieht allerdings etwa 30 Jahre alt aus.

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