Wie schlimm ist nicht Nachhaltige Landwirtschaft?

By | September 7, 2015

Bauern und Kunden ernähren, Überleben sichern

Landwirtschaft ist gar nicht schlimm, denn sie ernährt uns. Wenn wir nichts essen, können wir nicht handeln und auch nichts besser machen als bisher. Nachhaltige Landwirtschaft ist Klimafarming im Nebeneffekt. Die Hauptsache bleibt: den Landwirt ernähren, hungrige Menschen satt machen und das Überleben der Art sichern.

Und? War da noch was?

Eine einfache Rechnung:

  • Die Menschheit verbraucht im Jahr 505 Exajoule Energie, meist Kohle, Öl und Gas.
  • Davon werden 30% oder 151,5 Exajoule zur Herstellung unserer Nahrung aufgewendet.
  • Es leben heute 7 Milliarden Menschen auf der Welt.
  • Also verbraucht die Herstellung der Nahrung ca. 20 Gigajoule pro Mensch und Jahr*.
  • Der Tagesbedarf des Menschen an Nahrung sind 1.400 Kliokaloirien oder 6.000 Kilojoule, also ca. 2 Gigajoule pro Jahr**

FAZIT

Der Energieverbrauch zur Herstellung unserer Nahrung ist etwa ZEHN mal größer als der Energiebedarf an Nahrung.

(Quellen: IEA, FAO, WHO)

*im FAO-Paper zur NEXUS Konferenz in Bonn im November 2011 heißt es: „Developed countries use about 35 gigajoules per person a year for food and agriculture (nearly half in processing and distribution). Developing countries use only 8 gigajoules per person per year (nearly half for cooking)“

!!! Korrektur gegenüber einer früheren Version!!!

**In Ernährungsdingen ist mit einer Kalorie eine Klilokalorie gemeint. 1.400 Kalorien/Tag (Ernährung) sind also 1,4 Millionen Kalorien/Tag (physikalisch)

 

2 thoughts on “Wie schlimm ist nicht Nachhaltige Landwirtschaft?

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