Category Archives: Denken und Begriffe

Denken und Begriffe

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit weist stets √ľber das eigene Leben hinaus. Daher ist diese Idee der Nachhaltigkeit auch zuerst in der Waldwirtschaft entstanden. Dort h√ľten Menschen ein Lebewesen, den Wald, das weit √§lter wird als ein Mensch. Sogar viele der Einzelb√§ume, aus denen der Wald besteht, √ľberdauern mehr als ein Menschenleben. Es kann daher langfristig angelegte menschliche Beziehungen geben, aber keine‚Ķ Read More »

Der öffentliche Raum

Gemeinsam nutzen hei√üt mehr Nutzen f√ľr Alle! Die Welt geh√∂rt allen: Menschen, Tieren, Pflanzen. Manche sind st√§rker und skrupelloser als andere. Sie haben sich ihren Privatbereich freigebissen oder es ist ihnen ein Privatbereich zugefallen, der von den Vorfahren freigebissen wurde. Das gilt im Prinzip f√ľr Algen, Tiger, Eichen und Nash√∂rner wie f√ľr Menschen. Der Mensch mit seinen heutigen‚Ķ Read More »

Digitale Hygiene

Was ist „Digitale Hygiene“ und wieso ist sie f√ľr uns wichtig? Der zunehmende Einsatz von erneuerbaren Energien f√ľhrt dazu, dass die Energieerzeugung und der Energiebedarf r√§umlich und zeitlich weiter auseinanderfallen. Um dieses Auseinanderfallen auszugleichen, benutzt man Leitungsnetze mit Speichern und die Steuerung von Ger√§ten √ľber vernetzte Computersysteme. Solche vernetzten Computersysteme sind leicht angreifbar. Im Fall wichtiger Infrastruktur wie‚Ķ Read More »

Ideologie?

Stagnation hat einen Namen: Ideologie Ideologie bedeutet, eine einmal gefundene Meinung von jeglicher weiteren Kritik freizustellen und auch bei gr√∂√üerem Erkenntnisgewinn nicht mehr zu hinterfragen. Es ist z.B. v√∂llig korrekt, Kraftwerke abzulehnen, die zwar Energie produzieren, aber auch Abfall, der eine Million Jahre sicher gelagert werden m√ľsste. Diese korrekte Setzung kann zu dem falschen Schluss f√ľhren, dass man‚Ķ Read More »

Definition = Entscheidungen treffen = Kontexte schaffen

Heute fr√ľh lag ich im Bett und mein Hirn rauchte beim Denken. Was bedeutet das „Definition“? Definition = Entscheidungen treffen = Kontexte schaffen Denn: jede Definition nimmt eine Perspektive ein, setzt viel voraus und ist daher nicht kontextfrei denkbar. Selbst einer der Basiss√§tze westlicher Mathematik: „Zahlen sind entweder gr√∂√üer Null oder kleiner Null oder gleich Null“ ist eine‚Ķ Read More »

Staatswesen und informeller Sektor

Heute arbeiten weltweit 50% der Besch√§ftigten im informellen Sektor Informeller Sektor bedeutet, arbeiten ohne: Arbeitsschutz Umweltschutz Steuern Soziale Absicherung Fairen Wettbewerb Die moderne „linke“ Literatur fordert zus√§tzlichen Aufgaben, die der Staat √ľbernehmen soll und zus√§tzliche Umverteilung. Dabei treiben heute schon viele Staaten Arbeitnehmer und Arbeitgeber dazu, informell zu arbeiten. Ihre als unangemessen empfundenen Forderungen behindern die Eigeninitiative. Im‚Ķ Read More »

Die Welt als Abk√ľhlungsprozess und soziale Anstrengung

Abk√ľhlungsprozess und soziale Anstrengung Wir sind, im Moment in dem ich dieses Kapitel beginne, 7.337.364.250 Menschen. Hinzu kommen unsere Nutztiere, etwa 3 Milliarden S√§ugetiere und 16 Milliarden H√ľhner. Wir leben zusammen mit einer im Vergleich winzigen Anzahl Wildtiere und unvorstellbar vielen Mikroorganismen auf einem Steinbrocken namens Erde, der durch das Weltall saust. Der Erde selbst, f√ľr einem Moment‚Ķ Read More »

Geoengineering

Geoengineering = Ver√§nderung der Erde durch sinnreiche Erfindungen Jedes Wesen formt sich seine Umgebung so, wie es ihm angenehm ist. Das ist Geoengineering nach meinem Verst√§ndnis. Etymologisch hei√üt „Geoengineering“ etwa: ‚ÄěVer√§nderung der Erde‚Äú ‚Äď Geo, griechisch ‚Äď ‚Äědurch sinnreiche Erfindungen‚Äú ‚Äď ingenia, das ist Latein. Ohne Lebewesen keine Lufth√ľlle, kein Sauerstoff, keine Photosynthese, keine Verdauung. Das alles geschieht‚Ķ Read More »

Perfekte Welt: wohlf√ľhlen oder langweilen?

Perfekte Welt: wohlf√ľhlen oder langweilen? Jim Lovelock fragt im Buch „A Rough Ride to the Future‚Äú, ob wir eine perfekte Welt ertragen k√∂nnen. Eine Welt, in der eine nachhaltige und umweltfreundlichen Energieversorgung f√ľr die n√§chsten 10.000 oder mehr Jahre gesichert ist. Ich habe ihn so verstanden, dass er den Menschen nicht zutraut, in so einem Paradies zu leben.‚Ķ Read More »

Zwei sehr unterschiedliche √∂kologische Zuk√ľnfte

David Holmgren et al sagen im Wesentlichen: ‚Äě√Ąndere Dich und Deine Lebensf√ľhrung hin zur Nachhaltigkeit, vernetze Dich lokal mit anderen, die √§hnliche Ziele verfolgen, √ľbe Verzicht, lebe auf einem niedrigeren Energieniveau.‚Äú √Ąhnliche Ideen verfolgen auch der Club of Rome, zum Beispiel im Buch ‚Äě2052, der neue Bericht an den Club of Rome‚Äú. Ich nenne diesen Ansatz die ‚ÄěLow‚Ķ Read More »